Archiv für den Autor: Claudia Sporn

Wir gehen wieder mit Lamas auf Tour

Am 11. Oktober 2020 findet um 14:30 Uhr die dritte Lama-Trekking-Tour statt. Wir treffen uns eine Viertelstunde früher am Event-Hof Kisselmühle, gleich hinter dem Erbacher Hof. Wie immer findet die Lamawanderung bei jedem Wetter statt, also zieht euch wetterfest an! Vergesst nicht eure Schnauzenpullis (Nordostdeutsch für Mund-Nasen-Schutzmaske 😉). Wir wandern zwar im Freien, aber es gibt auch einen Laden, eine Toilette oder andere Einrichtungen, in denen Maskenpflicht herrscht.

Plant etwa zwei Stunden ein und bedenkt, dass es für die ganz Kleinen unter uns anstrengend werden kann, auch wenn es grundsätzlich keine Altersbeschränkung gibt! Also herzliche Einladung an alle, meldet euch bei mir unter zender-haas@autismus-rheinhessen.de an. Und wer noch kein Mitglied ist, füllt schnell einen Antrag aus, denn Mitglieder werden bevorzugt behandelt 😉, einer der Vorteile einer Mitgliedschaft in unserem tollen Verein!!!

Jetzt hoffen wir alle auf etwas Sonnenschein im Herbstwald!

Ich freue mich auf euch!

Eure Ute

Lama-Trekking am 27. Juni

Es ist soweit! Endlich dürfen wir wieder unsere Vereinsveranstaltungen beginnen, wenn auch in eingeschränkter Form.
 
Den Startschuss soll eine Lama-Trekking-Tour an Event-Hof Kisselmühle machen. Wir freuen uns sehr, unsere Familien zu einem fröhlichen, entspannten Vormittag mit den süßen Lamas einladen zu können. So viele, lange Wochen mussten wir ohne unsere Erfahrung der stärkenden Gemeinschaft auskommen! Und nun, am 27. Juni um 11 Uhr ist es soweit: 50 Personen werden sich an der Kisselmühle nebem dem Erbacher Hof (Nähe Wiesbaden) zu einer Lama-Wanderung unter freiem Himmel treffen.
 
Nachdem wir eine kleine Lama-Schulung sehr kindgerecht erhalten haben, dürfen wir pro Familie ein Lama führen. Während der gesamten Zeit werden wir unter freiem Himmel sein und die Abstandsregel einhalten können. Die Gefahr einer eventuellen Ansteckung sollte hier gebannt sein!
Das wird ein Riesenspaß mit der gesamten Familie, alle sind eingeladen, auch die Geschwisterkinder. Es gibt grundätzlich keine Altersbeschränkung, aber bitte bedenkt, dass die Veranstaltung insgesamt etwa 2,5 Stunden geht und die Kinder so lange auf den Beinen bleiben sollten. Außerdem findet die Tour bei jedem Wetter statt. Die süßen, sanften Lamas sind robust und Regen gewöhnt – da müssen wir also durch 😉
 
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Fördermitglieder unseres Vereins werden bei der Platzvergabe bevorzugt berücksichtigt.
 
Eure Anmeldungen nimmt Ute Zender-Haas@autismus-rheinhessen.de gerne entgegen.

Corona-News im Mai und Aufruf zur Mithilfe!

Stand 17. Mai 2020

Liebe Eltern und Freunde,

heute tritt die 7. Rheinlandpfälzische Corona-Verordnung in Kraft und wird bis zum 26. Mai gültig sein: https://corona.rlp.de/fileadmin/rlp-stk/pdf-Dateien/Corona/7._CoBeLVO.pdf. Sie betrifft auch unser Vereinsleben. Während Geschäfte und Gastronomien unter Auflagen wieder öffnen durften und auch Spielplätze, Tierparks und Outdoor-Klettergärten endlich besucht werden können, sind Vereinsaktivitäten weiterhin untersagt (siehe Teil 1, §3(1)2 und §4). So werden wir uns mit einem Wiedersehen noch gedulden müssen.

Es ist sinnvoll, sich die Corona-Verordnung durchzulesen, damit man über die eigenen Rechte informiert ist und sich ggf. auf die Paragrafen berufen kann. Dennoch bleiben manche Fragen offenen, es gibt Grauzonen und es hakt noch bei Umsetzung der Verordnung.

Drei Fragen, die mir im Kontext Beschulung angetragen wurden, bin ich nachgegangen und habe dazu mit dem Bildungsministerium telefoniert. Sie betreffen

  1. den Mund-Nasen-Schutz in der Schule
  2. Homeschooling statt Präsenzunterricht
  3. fehlende Perspektiven für Schüler*innen aus dem G- und M-Bereich
  4. Mund-Nasen-Schutz:

In der Corona Verordnung steht in Teil 1, §5 (4) zur Nutzung öffentlicher Verkehrksmittel, dass von Maskenpflicht 1. Kinder bis zu 6 Jahren ausgenommen sind und

  1. Personen, denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist; dies ist durch ärztliche Bescheinigung nachzuweisen.

Wichtig für schulbusfahrende Kinder, die keine Masken ertragen, ist folgender Passus (ebenda)

Die Beförderung von Schülerinnen und Schülern gemäß §69 des Schulgesetzes (SchulG) darf nicht mit der Begründung verweigert werden, dass diese keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Für den Schulbetrieb ist der „Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz“ vom 21. April 2020“ maßgeblich: https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Hygieneplan_Corona_Schulen_Stand_5.5.20.pdf. Leider finden sich dort keine expliziten Auskünfte, wie es um Ausnahmen von der Maskenpflicht bestellt ist. Dort wird im 1. Kapitel die persönliche Hygiene thematisiert. Dazu gehört neben der Handhygiene, die Niesetikette auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Es heißt dort lediglich (S.4)

Diese Masken sollten (!) zumindest in den Pausen und bei der Schülerbefördeung getragen werden. (…) Im Unterricht ist das Tragen von Masken bei gewährleistetem Sicherheitsabstand nicht erforderlich.

Ausnahmen sind in dem Wort „sollten“ impliziert. Im Bildungsministerium sagte man mir, dass inzwischen eine Ausnahme-Regelung formuliert wurde, die ich an euch weiterleiten werde, sobald es sie gibt.

  1. Homeschooling statt Präsenzunterricht

Manche Aspi-Eltern berichten uns, dass das Homeschooling erstaunlich gut, wenn nicht sogar besser als der reguläre Unterricht funktioniert. Von zwei Eltern kam die Frage, ob es denn möglich sei, dass Kind bis zu den Sommerferien zu Hause zu behalten, auch wenn es wieder zur Schule müsste. Es bestehe die Sorge, dass die gegenwärtigen Zustände an der Schule das Kind destabilisieren, verstören und in der Entwicklung zurückwerfen könnte. Bislang kann nur krankheitsbedingt eine Ausnahme von der Schulpflicht erfolgen.

Das Ministerium meinte dazu, dass die Einschätzung der Eltern ausschlaggebend ist und dass die Eltern dies der Schule darlegen sollen. Dann sei wohl auch kein Attest erforderlich. Dennoch soll eine Analogie-Regelung zu Papier gebracht werden, dass es auch behinderungsbedingt möglich sei, Homeschooling statt Präsenzunterricht zu erhalten. Auch das Dokument werde ich euch weiterleiten, sobald es mir vorliegt.

  1. Fehlende Perspektiven für Schüler*innen aus dem G- und L-Bereich

Die Bundesregierung hat bekanntlich vorgegeben, dass ALLE Schüler bis zum Sommer – zumindest tageweise – wieder an die Schulen zurückkehren sollen. Es ist Aufgabe der Landesregierungen dies umzusetzen und Stufenpläne zu erarbeiten. Wie der Stufenplan in Rheinland-Pfalz aussieht, findet ihr hier: https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Stufenplan_Wiederaufnahme_des_Praesenzunterrichts.pdf.

Auf der Corona-Info-Seite der ADD findet ihr Ausführungen zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs. Dort heißt es, dass bis Mitte Juni alle Schülerinnen und Schüler wieder in den Schulen sein können, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt. https://add.rlp.de/de/themen/schule/corona/

Alle Schüler? Nein, keineswegs! Schaut euch den Stufenplan an. Für Schüler*innen an Förderschulen für ganzheitliche und motorische Entwicklung ist bis zu den Sommerferien keine Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts geplant! Das Bildungsministerium bestätigte dies. Es ist lediglich eine Notbetreuung möglich (s. Coronaverordnung Teil 2, §7).

Eine offizielle Begründung dafür, warum für G- und M-Schüler*innen kein Präsenzunterricht vorgesehen ist, findet man in einem elektronischen Brief an die Schulleiter*innen und Lehrkräfte aller Schulen mit dem Förderschwerpunkt/Bildungsgang ganzheitliche Entwicklung und mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung: https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Konkret._Hinweise_zur_stufenweisen_Schuloeffnung_-_Foerderschule_2.pdf. Dort heißt es:

Schülerinnen und Schüler mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf ganzheitliche und/oder motorische Entwicklung gehören zur besonders vulnerablen Gruppe. Aufgrund von umfänglichen Behinderungen erkranken sie häufiger schwer, wenn sie sich mit SARS-CpV-2 infizieren. Begleiterkrankungen können zudem einen schweren Verlauf einer COVID-19 Erkrankung begünstigen. Diese Schülerinnen und Schüler bedürfen während der Pandemie eines besonderen Schutzes. Für diese Schülerinnen und Schüler werden die pädagogischen Angebote für das Lernen zu Hause fortgesetzt.

 Mit Verlaub, das kann man nicht so pauschal sagen. Es sind zwei sehr unterschiedliche Förderbedarfe mit jeweils sehr heterogener Schülerschaft. Der gemeinsame Nenner ist wohl weniger die besondere Vulnerabilität als vielmehr der erhöhte Betreuungsbedarf.

Unbestritten: Es sind schwere Zeiten. Und es ist für die Schulen eine Herkules-Aufgabe die Corona-Verordnung und den Hygieneplan umzusetzen. Personal- und Raummangel sind ein großes Problem. Doch es ist völlig inakzeptabel, nur den G- und M-Schüler einen Präsenzunterricht vorzuenthalten. In anderen Bundesländern gelingt dies. So werden z.B. in Sachsen ab heute auch wieder die G-Kinder in der Schule unterrichtet.

Ein Brief, den ich sowohl an die Bildungs- als auch an die Ministerin für Soziales adressieren werde, ist in Arbeit. Auch die Presse und Sozialverbände möchte ich kontaktieren. Eine Petition wäre auch noch erwägenswert. Um dies zu unterstützen, bitte ich euch – gerade die Eltern aus dem G-Bereich – mir bis möglichst 24. Mai 2020 kurze Berichte zu schicken, was die aktuelle Situation für eure Familien bedeutet. Wie geht es euch? Könnt ihr eurem Beruf nachgehen? Wie geht es euren autistischen Kindern und ihren Geschwistern? Werdet ihr gut von der Schule unterstützt? Erhaltet ihr regelmäßig Lern- und Übungsmaterialien? Ist euer Kind in der Notbetreuung und seid ihr zufrieden damit? Werdet ihr darüber hinaus entlastet? Wie sieht ein typischer Tag für euch aus? Was ist euch durch den Kopf gegangen, als ihr erfahren habt, dass eure Kinder bis zu den Sommerferien keinen Präsenzunterricht erhalten werden?

Ich danke euch im Voraus für eure Zeilen, wo ich doch weiß, dass ihr die Zeit dafür eurem Schlaf abgezwackt habt.

Doch nur wenn wir unsere Stimmen erheben, wird man uns hören. Sonst besteht in Gefahr, dass unsere Kinder auch nach den Schulferien leer ausgehen werden. Deshalb müssen wir uns jetzt wehren!

Herzliche Grüße
Susanne (Behne)

Corona-News im April

Stand 25. April 2020

Liebe Eltern und Freunde,

am kommenden Montag tritt in RLP die Maskenpflicht in Kraft. Viele von euch haben eure autistischen Kinder schon darauf vorbereitet und das Maskentragen trainiert. Doch auch diejenigen, die Masken unerträglich finden, können weiterhin öffentliche Verkehrsmittel nutzen und einkaufen gehen, denn nicht nur Kinder unter 6 Jahren sondern auch Menschen mit Behinderungen, für die behinderungsbedingt die Benutzung einer Maske unzumutbar ist, sind explizit von der Maskenpflicht ausgenommen. Dies könnt ihr auf der folgenden  Seite der rlp. Landesregierung nachlesen: https://corona.rlp.de/de/service/maskenpflicht/
Auch Autismus Deutschland hat dazu einen Info-Text verfasst: https://www.autismus.de/fileadmin/NEWS/Maskenpflicht_und_Autismus.pdf. Es empfiehlt sich aber, für den maskenlosen Einkauf oder die Nutzung öffentlicher Verkehrmittel den Behindertenausweis dabei zu haben.
Gute Texte in einfacher Sprache zum Thema Corona hat die Lebenshilfe verfasst. https://www.lebenshilfe.de/informieren/familie/empfehlungen-zu-covid-19-corona-virus/

Am Montag beginnt für manche Kinder, (z.B. aus schwierigen familiären Verhältnissen oder von alleinerziehenden Eltern) wieder die Schule. Nähere Infos zu den Berechigungskriterien findet ihr in der jüngsten Corona-Verordnung der Landesregierung.

Aufatmen können auch diejenigen, die in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen arbeiten. Die Werkstätten öffnen wieder am 4. Mai. https://corona.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/News/detail/aktuell-5402-faelle-anstieg-um-23-prozent/

Darüber hinaus möchten Ute und ich euch erneut unseren Telefondienst anbieten. Wir haben eine offenes Ohr für euch, ganz egal ob ihr konkrete Anliegen habt oder einfach mal mit uns redet möchtet. Ute könnt ihr anrufen und mit ihr einen persönlichen Termin vereinbaren. Ich biete künftig jeden Donnerstag von 19.30 bis 21.00 eine Telefonsprechstunde an.
Ute: Tel. 01573 497 68 34 (Termin nach Vereinbarung)
Susanne: Tel. 0160 945 10 311 (donnerstags von 19.30 bis 21.00)

Letzte Woche habe ich mit Frau Hübner, die Koodinatorin vom Mehrgenerationenhaus Ingelheim telefoniert. Sie unterstützt uns ja seit sieben Jahren unermüdlich. Auch sie hat ein offenes Ohr für euch und hat mich gebeten, euch ihre Telefonnummer weiterzugeben. Ihr könnt sie tagsüber unter folgender Nummer erreichen: Tel. 06132 898 04 12  Sie ist fantastisch vernetzt und meinte, dass Sie euch vielleicht bei manchen Problemen helfen kann. Also greift ruhig zum Hörer.

Darüber hinaus machen wir uns gerade Gedanken, ob wohl auch Themenabende oder Webinare für euch von Interesse wären. Welche Referenten oder Themen würde euch interessieren? Auch dazu bitten wir euch um Ideen und Vorschläge.

Wir wünschen euch alles, alles Gute und freuen uns auf eure Rückmeldungen!

Ganz liebe Grüße von
Susanne und Ute

Corona-Pause

Liebe Eltern und Freunde,

schweren Herzens haben wir heute Morgen den Entschluss gefasst, bis auf Weiteres auf alle Veranstaltungen zu verzichten und die Gruppenangebote auszusetzen. Unser Mutterhaus, das Mehrgenerationenhaus Ingelheim, wartet stündlich auf die Nachricht des Gesundheitsamtes, vorerst pausieren zu müssen. Ein Großteil der Besucher des MGHs gehört zu den durch das Corona-Virus besonders gefährdeten Gruppen, nämlich den Alten und den chronisch Kranken. Unser Entschluss zu pausieren ist zum einen der fehlenden Planungssicherheit geschuldet. Doch möchten wir durch den Verzicht auf Veranstaltungen auch ein Zeichen sozialer Verantwortung setzen und damit einen bescheiden Beitrag zum Schutz der Schwächsten in unserer Gesellschaft leisten.

Wir müssen uns also vorerst gedulden und auf bessere Zeiten hoffen. In der Zwischenzeit könnt ihr euch aber weiterhin mit euren Fragen und Nöten via Mail oder telefonisch bei uns melden. Wir sind für euch da!

Wir bedauern sehr, dass deshalb auch der Start unserer neuen Gruppen-Angebote verschoben wird, die jetzt in diesen Tagen starten sollten. Wie bereits erzählt, ist unser Team jetzt um sechs tatkräftige Frauen reicher. Sie ermöglichen uns vier wundervolle neue Freizeitangebote. Irgendwann geht es weiter und dann könnt ihr euch auf vier neue Gruppen freuen. Die Sechs sind jetzt natürlich enttäuscht und würden sich schon mal über eine Kontaktaufnahme von euch freuen:

Yoga
Wir haben mit Antje Al Fachtali eine Yoga-Lehrerin in unseren Reihen. Sie wird einmal im Monat Kindern und ein weiteres Mal Erwachsenen eine Yoga-Stunde bieten. Da wir alle ein Leben für Fortgeschrittene führen, kann diese Form der Entspannung nur gut tun. Schaut euch den schönen Flyer an, dann wisst ihr, was euch erwartet. Kontakt: Yoga@Autismus-Rheinhessen.de

Freizeittreff für Kinder von 9 bis 12 Jahren
Gleich vier Frauen – Regina Paulus, Antje Al Fachtali, Hanna Ritz und Kristin Kühn, möchten eine große Versorgungslücke schließen und einen Freizeittreff für Kinder von 9 bis 12 Jahren bieten, wie ihr dem flotten Flyer entnehmen könnt. Die Gruppe wird in Kürze unter Gruppe9-12@Autismus-Rheinhessen.de erreichbar sein.

UK-Spielgruppe für Kindergarten- und Grundschulkinder
Monika Marg-Schleider und Sabine Wollstätter werden in Mainz eine UK-Spielgruppe für Kindergarten- und Grundschulkinder bieten, die über keine und nur sehr wenig Lautsprache verfügen. Infos gibt es hier, Interessenten mögen sich bitte mit beiden, deren Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, in Verbindung setzen: uk@Autismus-Rheinhessen.de

Workshop für Erzieherinnen
Ob der Workshop für Erzieherinnen mit Helene Schmidt von Team Autismus am 25. März stattfindet, liegt im Ermessen der KVHS Mainz-Bingen. Noch gehe ich davon aus, dass er stattfinden wird.

Nun wünschen wir euch allen, dass ihr und eure Lieben die Corona-Krise gut übersteht. Passt auf euch auf, seid vorsichtig und bleibt gesund!

Lesung von Denise Linke

Am 17. Januar 2020 hat uns Denise Linke im Mehrgenerationenhaus besucht und aus ihrem Buch „Nicht normal, aber das richtig gut“ gelesen. Denise Linke ist es in ihrem Werk gelungen, dieses durchaus ernste Thema in einer so ansteckend witzigen Sprache zu verpacken, dass die Lektüre selbst sich schon sehr kurzweilig und gleichzeitig informativ präsentiert. Insofern konnten die Gäste erwarten, dass die Texte durch die einzigartige Persönlichkeit der Autorin noch zusätzlich mit Leben gefüllt wurden. Authentisch und sehr berührend las Denise Linke ausgewählte Passagen und kommentierte sie hie und da mit spontanen Einfällen. Nach einer sehr kurzweiligen Lesestunde hatten die Gäste in der Pause die Gelegenheit, Fragen an die Autorin auf Kärtchen zu formulieren. Denise Linke hat diese dann im Rahmen des anschließenden Interviews mit Ute Zender-Haas sehr offen und frei beantwortet. Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend in entspannter Athmosphäre. Auch der Workshop für junge Leute, den die Autorin am Samstagvormittag im MGH angeboten hat, bot den TeilnehmerInnen zwei kreative Stunden, in denen sie neue Erfahrungen mit dem Thema Schreiben machen konnten.

Von Ute Zender-Haas

Pferdeglück

Pferdeglück mit Happy und Miriam Huß

Ende letzen Jahres hatten wir mit vier Teilnehmerinnen unserer Mädchengruppe die Gelegenheit, mit Miriam Huß und ihrer wunderbaren Stute Happy das pure Pferdeglück zu erleben. Trotz der kalten Temperaturen verbrachten wir zwei entspannte Stunden mit der absolut feinfühligsten und geduldigsten Pferdedame, die unsere Mädels je kennengelernt haben. Auch Happy genoß den Vormittag sichtlich und ließ sich bereitwillig von den jungen Damen striegeln, bürsten und streicheln. Frau Huß hat dabei auch noch ganz unkompliziert zahlreichte Informationen über den Umgang mit Pferden vermittelt.

Außerdem war es toll, dass die Mädels gemeinsam etwas unternehmen konnten und einfach Spaß miteinander hatten. Wir möchten das sehr gerne wiederholen und freuen uns schon auf das nächste Treffen mit Miriam Huß und ihrer süßen Happy!

Von Ute Zender-Haas

Wir heißen jetzt Autismus Rheinhessen e.V.

Unser neues Vereinsjahr hat mit einer guten Nachricht vom Amtsgericht begonnen: Unserem Wunsch nach einer Satzungsänderung ist stattgegeben worden. Fortan nennen wir uns Autismus Rheinhessen e.V. Dem Zusatz „Elternkreis“ fühlten wir uns schon seit längerem entwachsen.

Die zweite wichtige Neuerung ist, dass wir ab sofort Fördermitgliedschaften anbieten können. Mit 40 Euro Jahresbeitrag für Einzelpersonen und Familien (auf Antrag beim Vorstand ist eine Ermäßigung möglich) sowie 100 Euro für kooperative Mitglieder können auch Sie unsere Arbeit und den Ausbau unseres Angebots unterstützen.

Unsere Satzung
Unsere Gebührenordnung
Antrag auf Fördermitgliedschaft

Filmstart „Alles außer gewöhnlich“

Passend zum Internationalen Tag des Ehrenamtes kommt am 5. Dezember 2019 ein berührender Film, der die Helden des Alltags feiert, bundesweit in die Kinos: „Alles außer gewöhnlich“. Der Film erzählt die wahre Geschichte von zwei Männern, Bruno (Vincent Cassel) und Malik (Reda Kateb), die sich für eine bessere Welt engagieen und bei ihrer Arbeit mit autistischen Jugendlichen und deren jungen Betreuern tagtäglich kleine Wunder vollbringen.

In „Alles außer gewöhnlich“ geht es neben Engagement auch um soziale Verantwortung und Inklusion, konkret um die Behandlung und Pflege von autistischen Kindern und Jugendlichen. Im gegensatz zu häuig klischeebehafteten Filmen mit autistischen Helden erzählt „Alles außer gewöhnlich“ auch Geschichten derjenigen, die in der öffentlichen Wahrnehmung nicht präsent sind.

Für ihre unterhaltsame und aufrüttelnde Geschichte konnten Éric Toledano und Olivier Nakache, die Macher des Erfolgsfilms „Ziemlich beste Freunde“, mit Vincent Cassel („Black Swan“) und Reda Kateb („Django Reinhardt“) zwei exzellente Charakterdarsteller gewinnen. Der Film feierte seine Weltpremiere als Abschlussfilm der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele von Cannes, wo er begeistert vom Publikum aufgenommen wurde.

Zum Filmstart im Capitol Mainz (Neubrunnenstraße 9) haben wir vom Elternkreis Autismus Rheinhessen e.V. Gelegenheit, das Kinopublikum zu begrüßen und kurz unsere ehrenamtliche Arbeit vorzustellen. Im Anschluss an den Film steht unser Team mit einem Infostand für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Außerdem bieten wir unseren Familien, Freunden und Unterstützern die Möglichkeit, für den 5. Dezember Karten zum ermäßigten Preis von 6,50 Euro (regulär 8 Euro) zu reservieren, die an der Abendkasse bereit liegen. Anmeldung bei Susanne Behne: Behne@Autismus-Rheinhessen.de

Hier geht es zum Trailer von „Alles außer gewöhnlich“

Weitere Infos zum Film

Klettern im „Clip n‘ Climb“

Bericht von Regina Paulus

Als ich die Nachricht bekam, dass der Elternkreis Autismus e.V. eine Kletteraktion bei Clip n‘ Climb in Mainz anbietet, fragte ich direkt meinen Sohn. Mit großer Vorfreude wollte er daran teilnehmen. Am 17.11 um 9.30 Uhr war es dann soweit und das Warten hatte ein Ende. Es trafen sich viele Kinder aus dem Autismus-Spektrum und deren Begleitpersonen.
Nach einer ausführlichen Einweisung ging es endlich in die Kletterhalle. Mit großer Begeisterung erklommen die Kinder die vielen Kletterwände mutig bis zu 10 Metern Höhe.

Da jede Kletterwand unterschiedlich gestaltet ist, kam auch nie Langeweile auf. Meinem Sohn gefiel besonders die Kletterwand mit dem Tetris-Design oder der „Stairway to Heaven“, wo er mit großen Schritten hoch hinaus kam. Auch die Freifall-Rutsche war bei vielen Teilnehmern sehr beliebt. Es gab Kletterwände mit Käselöchern, mit Seilen, mit Klett und einen dunklen Turm. Für jeden war etwas dabei.
Wir verbrachten eine sehr schöne Zeit. Vielen Dank für diese tolle Erfahrung! Sicherlich werden wir dieses Erlebnis wiederholen, da mein Sohn es kaum erwarten kann, wieder klettern zu dürfen.