Gelebte Inklusion in der Rheingoldhalle Mainz

Umher flitzende Rollifahrer, lebhafte Gebärden-Unterhaltungen und Gespräche über  Körpergröße oder Haarstruktur unter wildfremden Menschen – das alles war Normalität auf der „2. Inklusionsmesse Rheinland-Pfalz“, die am 13. und 14. April 2018 in der Mainzer Rheingoldhalle stattfand. Auch wir, der Elternkreis Autismus Rheinhessen e.V., waren erstmals mit einem eigenen Stand dabei und freuten uns über diese tolle Atmosphäre, in der Inklusion wirklich gelebt wurde.

Wir konnten am Stand einige Gespräche mit Betroffenen führen und knüpften etliche neue Kontakte zu Fachkräften. Insbesondere Integrationshelfer und Lehrkräfte unterschiedlichster Schulformen zeigten dabei großes Interesse an unserer Fortbildungsreihe „Autismus und Schule“, die im August 2018 starten wird (dazu werden wir in Kürze mehr berichten).

Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren der Inklusionsmesse und an unsere Helfer am Stand!

 

 

„Café Inklusive“ mit internationalem Flair

Zusammen mit vielen lieben Menschen mit und ohne Autismus fand am 11. März 2018 zum zweiten Mal unser „Café Inklusive“ im Mehrgenerationenhaus (MGH) statt. Rund 25 Familien konnten mit ihren Kindern diese „Café-Zeit“ genießen und sich in gemütlicher Atmosphäre austauschen. Wir haben uns dabei auch über einige Neuzugänge gefreut.

Wieder einmal gab es ein reichhaltiges Buffet inklusive glutenfreier Speisen und Spezialitäten der mitwirkenden sieben Frauen aus der internationalen Frauengruppe des MGH, die von Monica Barbosa geleitet wird. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit und dass es jetzt endlich losgeht“, freute sich Monica Barbosa zu Beginn der Veranstaltung.

Auch Susanne Behne, Vorsitzende des Elternkreises Autismus Rheinhessen e.V, sagte bei der Eröffnung des Buffets: „Wir sind glücklich über die tolle Unterstützung. Die Mitwirkung der internationalen Frauengruppe zeigt: Ein inklusives Café ist eine Begegnungstätte für alle. Wir freuen uns auf das schöne Miteinander!“ Mit kulinarischen Köstlichkeiten und Traditonen aus ihren Heimatländern – zum Beispiel Afganistan, Eritrea, Somalia oder Kolumbien – bereicherten die Frauen die Veranstaltung. So konnten die Gäste unter anderem Baklava, Weinblätter oder Joghurt mit Salz genießen. Mit einer traditionellen Kaffeezeremonie aus Eritrea und dem spanischen Spiel „Rana“ inklusive Preisverleihung trug die Frauengruppe zwei Highlights zum „Café Inklusive“ bei. Für die Unterstützung der internationalen Frauengruppe mit Monica Barbosa bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich!

Als weiteren Höhepunkt für die Kinder gab es eine Ostereiersuche auf dem Spielplatz der MGH-Kindertagesstätte: Ein Riesenspaß, die schönen bunten, versteckten Eier zu suchen, die später gegen eine tolle Osterüberraschung eingetauscht wurden. Egal ob beim Spielen in der Bewegungslandschaft oder beim Basteln in der eigens eingerichteten Bastelecke – es gab genug Spaß für alle.

Anna Daum

Ein voller Erfolg …

… war das erste Eltern-Kind-Treffen am 24. März 2018 im MGH. Bei sonnigen Temperaturen, leckerem Kuchen (glutenfrei und glutenhaltig) sowie kühlen Getränken wurde viel gespielt, geschnackt und ausgetauscht – das hat allen viel Spaß gemacht. In einer ganz unkomplizierten  Atmosphäre zeigten sich unsere Kleinsten ganz fröhlich und sehr zufrieden!
Vielen Dank für all die super positiven Rückmeldungen, die wir im Nachgang erhalten haben. Das Orga Team hat sich natürlich riesig gefreut!
Wir freuen uns, dass wir schon jetzt den Termin für das nächste Spielgruppen-Treffen verkünden können – wir treffen uns wieder am Sonntag, den 6. Mai 2018, 14:00 bis 17:00 Uhr, im MGH Ingelheim.
Auch für alle Familien, die es zum ersten Treffen nicht geschafft haben, Sie sind herzlichst willkommen!
Auf bald zum gemeinsamen Spielen!
Rebecca, Christiane und Viktor

Neue Spielgruppe für autistische Kinder

Unter dem Motto „Ganz einfach spielen!“ hat der Elternkreis Autismus Rheinhessen e.V. eine neue Eltern-Kind-Gruppe auf den Weg gebracht, die sich am 24. März 2018 von 14.00 bis 17.00 Uhr zum ersten Mal im MGH Ingelheim treffen wird. Engagierte Eltern aus unserem Kreis übernehmen die Organisation und Leitung der Gruppe: Rebecca Weinel, Christiane Luy und Viktor Scharov.

Eingeladen sind Familien mit autistischen Kindern im Alter bis 8 Jahren, die einfach spielen und Spaß haben wollen – für die Eltern bietet sich bei einem Kaffee die Chance zum Austausch. Die Aufsichtspflicht für die Kinder bleibt die komplette Zeit bei den jeweiligen Eltern.

Die Gruppe soll sich künftig zirka alle sechs Wochen treffen. Interessierte können sich gerne melden bei elternkind@autismus-rheinhessen.de.

Wir freuen uns auf euch!

Lesung aus der Mitte des Lebens mit einem autistischen Kind

Lesefrüchte bei winterlicher Kälte gab es für den Elternkreis Autismus am Sonntagabend, als die Autorin, freischaffende Künstlerin und Bloggerin Silke Bauerfeind uns besuchte und aus ihrem 2016 erschienenen Buch las. Ein Kind mit Autismus zu begleiten ist auch eine Reise zu sich selbst lautete der Titel ihres in vielfacher Hinsicht besonderen Buches.

Silke_Bauerfeind_lesend

Silke Bauerfeind liest aus ihrem Buch.

Besonders: Weil es eigentlich gar nicht „nur“ ein Buch ist, sondern ein Teil ihres Internet-Blogs, der seit fast vier Jahren besteht. Dort veröffentlicht Silke unter dem offenen Pseudonym Ella Berichte und Erlebnisse zum Thema Autismus. Manches ist direkt aus ihrem eigenen Alltag mit ihrem Sohn entnommen, der im Blog den Namen Niklas trägt. Daneben aber lässt sie auch Eltern und Geschwister autistischer Kinder sowie Menschen mit Autismus zu Wort kommen.

Besonders auch, weil sie sich für ihr Buch die Mühe gemacht hat, 180 Familien mit Autismus zu befragen, deren Perspektive dort einen eigenen Raum bekommt. Dies macht den Text zu einer bunten Quelle aus den persönlichen Erfahrungen vieler, in der sich jede Familie wiederfinden kann.

Silke und Gwen beim Gebärden: „Chillen“ – sehr nützlich für uns Mütter autistischer Kinder.

Und besonders schließlich, weil Silke sich nicht aufs Vorlesen beschränkte, sondern in einem intensiven Austausch mit uns Eltern stand, frei erzählte, Erlebnisse teilte, Fragen beantwortete und uns Gebärden zeigte, mit denen sie sonst mit ihrem Sohn kommuniziert.

Vieles stimmte nachdenklich, über manches konnten wir gemeinsam schmunzeln oder lachen. Auch wenn unsere autistischen Kinder oft so unterschiedlich sind, so machen wir Eltern doch oft ähnliche Erfahrungen, die leichter werden, wenn man sie teilen kann.

Sehr lesenswert: www.ellasblog.de und das Buch zum Blog: Ein Kind mit Autismus zu begleiten ist auch eine Reise zu sich selbst .

Vielen Dank, liebe Silke, für Deinen Besuch bei uns!

Geschwistergruppe gegründet

Wie bereits angekündigt, haben wir, Antonia und Juliane Behne, eine Gruppe für Geschwister autistischer Kinder ab zwölf Jahren gegründet. Am 27. Januar 2018 fand das erste Treffen statt.

Zuerst haben wir uns in Ingelheim zum Bowlen getroffen, anschließend gab es Kuchen bei Lüning. Wir haben uns sehr gefreut, schon vier Teilnehmer begrüßen zu dürfen: Sarah, Aaron, Celine und Martina.  Es war ein schöner Nachmittag, den wir miteinander verbracht haben.

Ein nächstes Treffen ist bereits geplant und wird am 10. März stattfinden. Nähere Infos dazu unter „Aktuelles“ und „Termine“.

Weitere Teilnehmer sind herzlich willkommen!

Bei weiteren Fragen könnt ihr euch gerne an uns wenden: juliane%antonia.behne@gmx.de

Spaß beim Bowling

Familienspaß im „Flummyland“

Dank der Spendengelder aus der Teilnahme am „Run for Children“ 2017 konnten wir am 19. Januar 2018 unseren Familien gleich zu Jahresbeginn ein besonderes Geschenk machen: Wir haben den Indoorspielplatz „Flummyland“ in Bingen von 19 bis 22 Uhr exklusiv für den Elternkreis angemietet. Mehr als 90 Gäste folgten der Einladung und konnten sich an diesem Abend einfach nur vergnügen, fallen lassen und entspannen. Ein Traum: rund 2.000 Quadratmeter in schönes, warmes, gelbes, und rotes Licht getaucht – nur für uns. Die Kinder und Jugendlichen mit und ohne Autismus zwischen Fünf und Fünfzehn vergnügten sich auf den Trampolinen, Kletterburgen, Go-Karts, auf der Tanzfläche, beim Tischfußball, auf Bobby Cars und und und. Wir Eltern waren für Stunden abgeschrieben. Allenfalls um sich am leckeren Fingerfood-Buffet zu bedienen, tauchten die Kinder mit geröteten Wangen zwischenzeitlich mal auf, um sich dann gleich wieder ins nächste Vergnügen zu stürzen.

Einmal mehr konnten wir über das besonders friedliche, freundliche und harmonische Miteinander oder Nebeneinander unserer Kinder staunen. Es war offenkundig, wie wohl sie sich fühlten. Entspannte Eltern, entspannte Kinder – eine Atmosphäre der Wertschätzung und des Wohlwollens. Kein Stress, kein Druck, keine Reizüberflutung an diesem Abend an diesem Wohlfühlort im geschützten Raum.

Für viele Familien war es ein freudiges Widersehen mit anderen. Die neuen Eltern in unserer Runde nutzen die Gelegenheit, um erste Kontakte zu knüpfen oder einfach nur dazusitzen, zu verschnaufen, ihren und anderen Kindern zuzusehen oder zu lesen. Die Sorgen einfach mal für ein Stunden vergessen, das konnten wir alle. Dieser Abend tat uns allen gut und ließ uns Kräfte schöpfen für den Alltag, wo ein rauerer Wind weht. Dafür danken wir den Organisatoren des „Run for Children“ von Herzen.

Susanne Behne

Wie Weihnachten und Geburtstag zusammen …

… so fühlte sie sich an, unsere Weihnachtsfeier am 3. Dezember im MGH – und das zurecht: Denn der Elternkreis feierte zugleich sein 5-jähriges Bestehen!

Deswegen haben wir es uns so richtig gut gehen lassen an diesem Tag: Gemeinsam mit etwa einhundert Gästen, darunter Familien mit ihren autistischen Kindern und Geschwisterkindern, Angehörige, Lehrerinnen, Fachleute und Therapeutinnen haben wir ein harmonisches Fest gefeiert. Dabei half uns nicht zuletzt ein reichhaltiges Buffet, jede Menge Spiel- und Bastelangebote für die Kinder und ein volles Programm: Eine Stunde lang begleiteten uns die beiden Clowninnen Corina Ratzel und Birgit Henrichs, die die Herzen der Kinder (und Kind gebliebenen)  im Sturm erobern konnten. Dann wurde musiziert, gelacht, gesungen und vorgelesen! Für die Kinder, die nicht so lange stillsitzen konnten, bot ein Bewegungsparcours Raum für ausgelassen und laut sein dürfen, wo die langweiligen Eltern lieber ihren Kaffee tranken und endlich ein wenig Zeit für Gespräche fanden.

Denn Austausch ist letztlich das, wovon unser Elternkreis lebt. Daher haben wir uns umso mehr gefreut, auch Dr. Helmut Peters begrüßen zu dürfen, Chefarzt des Kinderneurologischen Zentrums in Mainz, auf dessen Expertise wir in der Vergangenheit immer wieder zurückgreifen konnten. Dr. Peters hat uns im Frühjahr auch den Weg zur Teilnahme am „Run for Children“ geebnet – durch diese Spenden konnte die  Weihnachtsfeier großzügig gestaltet werden.

Zu einem besonderen Tag gehören besondere Gäste: Lieben Dank an Frau Bürger und Herrn Haxel, das Ehepaar Brumme und das Ehepaar Goebel. Sie haben den weiten Weg von Limburg und Frankfurt nicht gescheut, um uns zu besuchen. Als Förderer und Sponsoren haben Sie uns vieles ermöglicht in diesem Jahr – noch schöner als jede Spende ist aber ein persönlicher Besuch!

Für uns als Elternkreis geht ein ereignisreiches Jahr zur Neige. Wir sind Verein geworden, haben viel auf die Beine gestellt und sind immer noch täglich neu erstaunt über das große Interesse und die viele Unterstützung, die uns zuteil werden. Wie immer gilt unser Dank daher auch dem MGH, dessen Infrastruktur wir so selbstverständlich nutzen können.

Allen Eltern aber, Familien, Kindern und Geschwisterkindern, Fachkräften und Therapeutinnen wünschen wir ein Frohes Weihnachtsfest, eine besinnliche Zeit und einen guten Start in das Neue Jahr!

 

Buchtipps

Ratgeber/Sachliteratur

Tony Attwood: „Ein ganzes Leben mit dem Asperger-Syndrom: Von Kindheit bis Erwachsensein – alles was weiterhilft“ (2008), Trias
Basis-Werk mit umfassenden Informationen zum Asperger-Syndrom von einem der international  renommiertesten Asperger-Experten. Ein gutes Nachschlagewerk, das man auch mal interessierten Lehrern etc. in die Hand drücken kann.

Silke Bauerfeind: „Ein Kind mit Autismus zu begleiten ist auch eine Reise zu sich selbst“ (2016), BoD
In ihrem Buch zum Blog (www.ellasblog.de) schreibt die Autorin über eigene Erfahrungen mit ihrem Sohn, der frühkindlichen Autismus hat. Darüber hinaus sammelt sie Erlebnisse und Berichte von zahlreichen Familien und Angehörigen, sodass eine bunte Quelle vielfältiger Perspektiven entsteht, in der die ganze Bandbreite des autistischen Spektrum deutlich wird.

Dr. Christine Preißmann: „Glück und Lebenszufriedenheit für Menschen mit Autismus“ (2015), Kohlhammer
Eingebettet in Fakten, die Dr. Preißmann zum Thema Glück und Zufriedenheit zusammengetragen hat, kommen Betroffene selbst zu Wort und berichten von ihren positiven wie negativen Erfahrungen.

Brigitte Rollett, Ursula Kastner-Koller: „Praxisbuch Autismus für Eltern, Erzieher, Lehrer und Therapeuten.“ (2007, 3. Aufl) Urban & Fischer.
Ein hilfreicher Überblick von Diagnostik bis zur Förderung über die Lebensspanne hinweg. Ein fundierter Leitfaden, verständlich geschrieben und mit vielen Beispielen angereichert.

Antje Tuckermann / Anne Häußler / Eva Lausmann: „Herausforderung Regelschule“ (2012), Borgmann publishing
Hilfreiche und konkrete Tipps aus der TEACCH-Praxis, die Lehrkräfte im Unterricht umsetzen können.

Autobiografisches

Axel Brauns: „Buntschatten und Fledermäuse. Mein Leben in einer anderen Welt“ (2004), Goldmann
„Das Leben im Autismus ist eine miserable Vorbereitung für das Leben in einer Welt ohne Autismus. Die Höflichkeit hat viele Näpfchen aufgestellt, in die man treten kann. Autisten sind Meister darin, keines auszulassen.“ Unterhaltsam und einfühlsam beschreibt Axel Brauns sein Leben in einer Welt, die ihm lange fremd blieb. Ein sprachlicher Genuss.

John Elder Robison: „Schau mich an! Mein Leben mit Asperger“ (2008), Fackelträger-Verlag
Spannende, unterhaltsame und mit Humor erzählte Lebensgeschichte eines Asperger-Betroffenen, der nach einer Kindheit als Außenseiter zu beruflichem Erfolg und Kreativität findet: Er konstruiert flammenwerfende Gitarren für die Band KISS, entwickelt erste elektronische Spielzeuge, restauriert Autos und ist mittlerweile als Redner über Autismus aktiv.

Peter Schmidt: „Der Junge vom Saturn: Wie ein autistisches Kind die Welt sieht“ (2015), Goldmann
Kindheit und Erwachsenwerden eines Asperger-Autisten, der sich stets als andersartig erlebt, Missverständnisse überwinden muss und trotzdem erfolgreich seinen Weg geht. Die zunächst gewöhnungsbedürftige Sprache spiegelt zusätzlich die besondere Sicht des Autors auf die Welt wider.

Daniela Schreiter: „Schattenspringer: Wie es ist, anders zu sein“ (2014) und „Schattenspringer²: Per Anhalter durch die Pubertät“ (2015), Panini
Asperger in Comic-Form witzig dargestellt von einer Betroffenen, für Leser ab ca. 10 Jahren. Der zweite Band thematisiert Pubertät und junges Erwachsenenalter mit Partnerschaft(sproblemen).

Daniel Tammet: „Elf ist freundlich und Fünf ist laut: Ein genialer Autist erklärt seine Welt“ (2007/2008), Patmos/Heyne
Auch wenn Daniel Tammet als „Savant“ geniale Fähigkeiten – zum Beispiel in den Bereichen Mathematik und Sprachen – besitzt und in seinem Buch ausführlich etwa seine synästhetische Wahrnehmung von Zahlen beschreibt, finden sich in der Autobiografie auch zahlreiche Einblicke in seine autistische Erlebnis- und Erfahrungswelt, die Betroffenen oder deren Angehörigen bekannt vorkommen werden.

Daniel Tammet: „Wolkenspringer: Von einem genialen Autisten lernen“ (2009/2010), Patmos/Piper
Unbestritten verfügt Daniel Tammet über herausragende intellektuelle Fähigkeiten – ausgehend davon befasst er sich in seinem zweiten Buch mit dem Thema Gehirn auf einer breiteren Ebene, liefert spannende Erkenntnisse aus der Wissenschaft. Indem Tammet die Begabungen jedes einzelnen Menschen und die Bedeutung der Menschlichkeit im Gegensatz zur Computerwelt betont, verleiht er dem Buch eine persönliche, philosophische Prägung.