Archiv für den Autor: Claudia Sporn

Unser Team beim „Run for Children“ 2019

Mit unserem Team „Run for Autism“ haben wir am 31. August 2019 bereits zum dritten Mal am Spendenlauf „Run for Children“ teilgenommen, der federfühend von der Schott AG in Mainz organisiert wird. Wir waren mit insgesamt 45 Läufern (davon zwölf Kinder) dabei und hatten trotz des heißen Wetters sehr viel Spaß. Während der Laufpausen wurden nette Gespräche geführt und die Kinder konnten das bunte Rahmenprogramm genießen. Insgesamt sind wir während des sechsstündigen Zeitraums 189 Runden – das sind 75,6 Kilometer – gelaufen. Damit haben wir Platz 36 von 77 Teams erreicht – ein tolles Ergebnis! Wir bedanken uns bei allen unseren Unterstützern – auf oder neben der Strecke!

Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr wieder teilnehmen können und sich auch wieder genügend Läufer bereit erklären, uns zu unterstützen.

Inklusive Sommerangebote

Dank einer großzügigen Spende der Sparkasse Rhein-Nahe konnten wir in den Sommermonaten 2019 einige Freizeitangebote für unsere Familien organisieren. Geschwisterkinder ohne Autismus waren bei diesen inklusiven Aktivitäten ausdrücklich mit eingeladen.

Am 30. Mai 2019 hieß es „Gummi geben“ auf der Kartbahn. 13- bis 17-Jährige (Aspies und Geschwister) waren eingeladen, in der Kartbahn Heidesheim ein paar Runden zu fahren. Hinterher gab es ein gemeinsames Picknick.

Trotz der sommerlichen Hitze trafen wir uns am 30. Juni 2019 mit einigen Familien am Barfußpfad in Bad Sobernheim. Mit nackten Füßen, aber viel Vergnügen ging es durch Schleim und über Stein. Unterwegs genossen die Kinder eine willkommene Erfrischung in der Nahe, bevor wir als letzte Hürde die Hängebrücke erklommen. Nach anderthalb Stunden Spaß saßen wir gemeinsam im Biergarten und ließen uns ein Eis schmecken. Es war ein toller und lustiger Sonntagnachmittag!

Am 4. Juli kamen rund 20 Eltern und Kinder in der Mainzer Kletterhalle „Clip’n’Climb“ zusammen, erlebten 1,5 Stunden Kletterspaß und tankten danach beim gemeinsamen Pizza-Essen neue Energie auf. Es war eine schöne Unternehmung, die wir künftig gerne weiterhin im Programm haben möchten!

…und am 24. August fahren wir mit dem Bus gemeinsam zum Holiday Park in Haßloch – darüber werden wir hier ebenfalls berichten!

Mädchen-Gruppe nimmt Fahrt auf

Am Samstag, dem 15. Juni 2019 haben wir uns zum zweiten Mal zu unserem AS-Mädchen-Treffen im MGH zusammengefunden. Diesmal waren unsere Töchter im Alter zwischen 12 und 20 Jahren mit dabei. Wie schon beim letzten Treffen haben wir es uns auch kulinarisch gut gehen lassen und einen gleichermaßen gemütlichen wie anregenden Vormittag verbracht. Wer wollte, konnte malen oder basteln.
Obwohl die Altersspanne unter den jungen Damen recht groß war, haben es doch offensichtlich alle genossen. Jede Altersklasse war sozusagen doppelt besetzt, alleine schon durch die Besonderheit zweier eineiiger Zwillingspärchen. Auch die Eltern haben von dem regen Erfahrungs- und Informationsaustausch reichlich profitiert. Und weil uns das allen so gut gefallen hat, werden wir uns auch wieder treffen. Dann vielleicht zu einem Ausflug in einen Zoo? Die nächste Einladung zum AS-Mädchen-Treff wird bald erscheinen. Bis dahin wünschen wir Euch allen eine erholsame Ferienzeit!

Ute Zender-Haas
Susanne Behne

Gee Vero: „Das andere Kind in (m)einer Klasse“

Abschluss der Fortbildungsreihe „Autismus und Schule“

Den Vortragsabend mit Gee Vero am 14. März 2019 hatten wir als „krönenden Abschluss“ der Fortbildungsreihe „Autismus und Schule“ angekündigt – und das war kein bisschen übertrieben! Denn im erneut voll besetzten Plenarsaal der Kreisverwaltung in Ingelheim begeisterte die Künstlerin und Autorin das Publikum rund zwei Stunden lang mit ihrem Vortrag zum Thema „Das andere Kind in (m)einer Klasse“. Sie stellte umfassend die besondere Wahrnehmung autistischer Menschen dar und ließ uns gleichzeitig an ihrem ganz persönlichen Erleben teilnehmen – das alles sehr kurzweilig und mit viel Witz.

Wie der Eröffnungsabend der Fortbildungsreihe mit Dr. Christine Preißmann war auch der Abschlussabend mit Gee Vero ganz besonders beeindruckend: Zusätzlich zu den vielen hilfreichen Tipps und Informationen, die an sämtlichen Abenden der Reihe vermittelt wurden, erhielt das Publikum hier einen authentischen und sehr berührenden Einblick in die individuelle Erfahrung eines Menschen, der selbst die Autismus-Diagnose trägt. Für das Publikum, zum großen Teil Eltern oder andere Bezugspersonen von autistischen Kindern, sind solche Vorträge eine Tür ins Erleben unserer Kinder. Dabei konnte Gee Vero als selbst vom Asperger-Syndrom betroffene Frau nicht nur ihre Sicht, sondern als Mutter eines Sohnes mit frühkindlichem Autismus auch eine ganz andere Ausprägung von autistischer Wahrnehmung präsentieren. Angehörige nichtverbaler Autisten sind ihr dankbar dafür, dass sie diesen Menschen wie kaum jemand anderes eine Stimme leiht. Und zugleich zeigte sich einmal mehr, dass Menschen mit Autismus ebenso individuell unterschiedlich sind wie andere Menschen auch.

Es gab viel zu Lachen für das Publikum, dem Gee Vero den Spiegel vorhielt, wenn es um etablierte, aus ihrer Sicht aber oft absurde oder unverständliche Verhaltensweisen oder Redewendungen ging. Doch durch Gee Veros trockenen Humor schimmerte auch durch, wie schwer sie zuweilen an ihrem eigenen Autismus trägt und wie viel Kraft die liebevolle Umsorgung ihres Sohnes sie und ihre Familie kostet. Dennoch inspirierte sie uns Zuhörer damit, wie sie den Autismus ihres Sohnes auslegt: Vehement betont Gee Vero, dass Autisten perfekt sind, so wie sie sind und dass sie für die Gesellschaft wichtig sind, weil sie die Menschen zwingen, sich wieder sich selbst zuzuwenden.

Großer Fortbildungsbedarf rund um die Beschulung autistischer Kinder

Zum Abschluss der Fortbildungsreihe „Autismus und Schule“ danken wir, der Elternkreis Autismus Rheinhessen e.V., allen Referentinnen und Referenten sowie der Kreisvolkshochschule (KVHS) Mainz-Bingen, namentlich Daniele Darmstadt, für die Organisation. Die siebenteilige Fortbildungsreihe mit insgesamt weit über 700 Teilnehmern hat gezeigt, dass bei Eltern wie Fachkräften gleichermaßen ein großer Fortbildungsbedarf zum Thema „Autismus und Schule“ besteht. Deshalb wird das Thema weiterhin in unserem Fokus bleiben. Da es in Rheinland-Pfalz keinen Förderschwerpunkt Autismus gibt, ist es umso wichtiger, dass Schulen auf die Unterstützungsmöglichkeiten zurückgreifen: die Autismus-Fachberaterinnen der ADD, Förder- und Beratungszentren, das Pädagogische Landesamt mit einer Vielzahl an Angeboten, die Therapeuten der jeweiligen autistischen Schülerinnen und Schüler, aber auch auf die Eltern selbst: Experten für ihre eigenen Kinder, die darüber hinaus oftmals auch zu Co-Therapeuten ausgebildet worden sind.
Die Kooperation mit der KVHS soll im Herbst 2020 mit weiteren Vorträgen rund um das Thema Autismus fortgeführt werden.

Buchtipps:

Im Juni 2019 erscheint das neue Buch von Gee Vero: „Das andere Kind in der Schule. Autismus im Klassenzimmer“ im Kohlhammer-Verlag.

Empfehlenswert außerdem: „Autismus – (M)Eine Andere Wahrnehmung“, im Internet-Buchhandel erhältlich oder direkt bei Gee Vero.

Claudia Sporn

Erstes Treffen von Eltern autistischer Mädchen

Frauen und Männer sind unterschiedlich. Das wissen wir mittlerweile. Dass diverse Verschiedenheiten der Geschlechter nicht vor den autistischen Spektrumsstörungen halt machen, tritt mittlerweile auch bei den Diagnostikern immer stärker ins Bewusstsein. Einige Autobiografien und Fachbeiträge selbst betroffener Autorinnen, die in den letzten Jahren publiziert wurden, zeichnen die weibliche Seite des Autismus in nachvollziehbarer Weise nach. Die Zahl der Mädchen und Frauen mit einer ASS-Diagnose ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

Auch bei uns haben sich immer mehr Familien mit autistischen Töchtern gemeldet. Deshalb haben wir am 9. März 2019 im Mehrgenerationenhaus in Ingelheim ein Treffen für betroffene Eltern veranstaltet. Mit neun TeilnehmerInnen waren wir eine stattliche Runde und hatten über gut drei Stunden lang jede Menge Gesprächsstoff. Am Ende waren wir uns einig, dass dies nicht das einzige Treffen bleiben sollte. Eine WhatsApp-Gruppe wurde eingerichtet und steht auch Eltern offen, die an diesem ersten Treffen nicht teilnehmen konnten. Wer sich aufnehmen lassen möchte, meldet sich bitte bei Susanne Behne: behne@autismus-rheinhessen.de.

Natürlich möchten wir auch unsere Töchter zusammen bringen und dafür wurden zahlreiche Ideen gesammelt. Für derartige gemeinsame Aktionen werden wir in Zukunft gesondert einladen.

Für mich war der Vormittag sehr bereichernd und anregend und ich freue mich auf weitere Treffen!

Eure Ute Zender-Haas

10 Jahre MGH Ingelheim

Rede von Susanne Behne anlässlich der akademischen Feier am 18. Januar 2019

Das MGH ist unsere Heimat. Hier schlägt unser Herz. Wir sind unendlich dankbar, dass uns das MGH im Herbst 2012 nicht nur mit offenen Armen empfangen, sondern gleich adoptiert hat. Meine Freundin Anna Daum und ich hatten hier angeklopft, weil wir von dem glühenden Wunsch beseelt waren, mit unseren beiden autistischen Söhnen aus der für Familien mit Autismus typischen Isolation herauszutreten und ein Angebot für Familien aufzubauen, das es bis dahin in ganz Rheinhessen nicht gab. Wir waren damit genau an der richtigen Adresse. Heute, sechs Jahre später, sind wir ein Verein, dem sich 180 Familien anschlossen haben und sind selbst ein zehnköpfiges Team.

Das MGH-Team weiß, dass wir Familien mit Autismus bedürftig sind und ein Leben für Fortgeschrittene führen, denn wir werden bis zu unserem Lebensende für unsere autistischen Kinder sorgen müssen. Und es gibt leider auch weiterhin keine Entlastungsangebote. Deshalb ist die Hilfe zur Selbsthilfe so kostbar. Das MGH-Team ermöglicht uns Fachvorträge, Familienfeiern, Spielgruppen, Besuche vom Therapiehund Calli und seinem Herrchen Herrn Dewald, Familientreffen, Gesprächsabende und gerade letzten Monat wieder unsere schöne Weihnachtsfeier mit über 100 Gästen. Sogar eine Autismus-Ausstellung gab es 2014. Etwa 500 Besucher dürften wir Jahr für Jahr ins Haus holen.

Die Wertschätzung, Anerkennung und gelebte Nächstenliebe, die wir hier in diesem Haus erfahren, können wir 1:1 den Familien, die sich uns angeschlossen haben, weitergeben. Wir alle verlassen immer sehr viel fröhlicher das Haus als wir gekommen sind.

Doch all diese Veranstaltungen sind nur möglich, weil wir von unzähligen Helfern im Haus unterstützt werden: Vom Hausmeister und Afdija, die Möbel rücken, dem Küchenteam und unserer lieben Frau Diehl, deren schöne Deko immer wieder die Gäste verzückt. Frau Moritz und Frau Siekera in der Verwaltung helfen. Frau Kleine-Weitzel und Frau Hübner sind immer für neue Projekte und Anliegen zu haben, beraten uns gut und haben zuweilen auch ein Taschentuch für uns, falls wir mal wieder zu sehr vom Leben gebeutelt werden. Sie tun auch alles, was in ihrer Macht steht, uns Gehör zu verschaffen und uns bei unserer Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Deshalb habe ich auch heute die tolle Gelegenheit, Sie – liebe Politiker und Entscheidungsträger – um Entlastungsangebote zu bieten. Ein Café Charlottchen oder barrierefreie Ferienangebote würden uns schon enorm helfen. Das muss nicht teuer sein. Und unserer Expertise können Sie sich gerne bedienen. Solange machen wir mit unserer Selbsthilfe weiter.

Wir erleben seit Jahren einen „Flow“, wir fühlen uns vom MGH getragen. Mit diesem Wind unter unseren Flügeln werden wir noch viel erreichen. Jeder 100. Bürger dieser Stadt hat eine Autismus-Spektrum-Störung, in Ingelheim also allein 260. Das MGH weiß das und heißt jeden Einzelnen herzlich willkommen.

Danke für alles, liebes MGH-Team! Wir sind immer wieder dankbar und stolz, zu dieser wundervollen Familie zu gehören.

Adventsfeier mit Stargast Calli

Am 9. Dezember 2018 versammelten sich rund 100 Menschen im Ingelheimer Mehrgenerationenhaus zur jährlichen Adventsfeier des Elternkreises Autismus Rheinhessen e.V. Sie trugen ein buntes Buffet zusammen, erfreuten sich an der weihnachtlichen Musik und für die Kinder gab es Bastel-, Zeichen- und Bewegungsangebote.

Klares Highlight war der Auftritt von Therapiehund Calli mit seinem Herrchen Theo Dewald: Viele Kinder aus unserem Kreis kennen den liebenswerten Vierbeiner schon von den gemeinsamen Spaziergängen, die das Duo seit rund einem Jahr für unsere Familien anbietet. Gemeinsam mit ein paar Wichteln verteilten Calli und sein Herrchen kleine Tüten mit weihnachtlichen Leckereien an die vielen Kinder. Vielen Dank, lieber Herr Dewald und lieber Calli!

Unser herzlicher Dank gilt auch dem Team des MGH – namentlich Frau Hübner, die uns bei der Feier beehrte – für die umfangreiche Unterstützung, die wie seit Jahren hier erfahren dürfen!
Ebenso gefreut haben wir uns über den Besuch von Herbert Meier, dem stellvertretenden Behindertenbeauftragten der Stadt Ingelheim und ehemaligem Förderschulrektor, der sich unermüdlich für die Belange besonderer Menschen engagiert.

Eine Auszeit für die Väter

Im Alltag mit einem – oder mehreren – autistischen Kind(ern) sind auch die Väter besonders gefordert. Im Elternkreis Autismus Rheinhessen e.V. haben Sie Gelegenheit, sich auszutauschen – sei es bei vorwiegend informativen Treffen, sei es bei gemeinsamen Unternehmungen, die Spaß machen. Am 1. Dezember 2018 trafen sich auf Einladung von Harry Grewe einige Männer aus unserem Kreis auf der Kartbahn in Heidesheim, um dort ein paar Runden zu drehen und so einmal Abstand zum Alltag zu gewinnen.
Ein Dankeschön an Harry für die schöne Idee und an unsere Spender, die uns solche besonderen Ausflüge ermöglichen!

Klar, konkret und kurzweilig: Tipps zur Unterrichtsgestaltung von Dr. Anne Häußler

Erfolgreiche Fortbildungsreihe „Autismus und Schule“

Schülerinnen und Schüler aus dem Autismusspektrum stellen ihre Lehrkräfte vor besondere Herausforderungen – sie sind im Kontakt „anders“ und benötigen eine andere Form der Pädagogik. Im Umgang mit ihnen, so die Expertin Dr. Anne Häußler, gelte es, sich an folgenden Leitfragen zu orientieren: „Warum verhält sich der Schüler so?“ und „Wie kann ich ihm helfen?“

Antworten darauf lieferte die Mitgründerin und -leiterin der Team Autismus GbR in Mainz im Rahmen eines Vortrags mit dem Titel „Den Unterricht meisrern – aber wie?“. Die dritte Veranstaltung der Fortbildungsreihe „Autismus und Schule“ am 8. November 2018, zu der die Kreisvolkshochschule (KVHS) Mainz-Bingen in Zusammenarbeit mit dem Elternkreis Autismus Rheinhessen e.V. eingeladen hatte, lockte erneut zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Plenarsaal der Kreisverwaltung in Ingelheim: Mit rund 140 Personen – darunter zahlreiche Lehrkräfte, aber auch Eltern von Kindern mit Autismus – war der Raum voll besetzt.

Dr. Anne Häußler ließ das interessierte Publikum an ihrem über Jahrzehnte gesammelten Schatz an Erfahrungen mit dem  TEACCH*-Ansatz teilhaben. Wie gewohnt klar, kurzweilig und kompetent richtete die Referentin ihren Fokus diesmal auf die Wissensvermittlung in der Schule vor dem Hintergrund der besonderen Wahrnehmung autistischer Menschen.

Um Schülern mit Autismusspektrumstörung (ASS) erfolgreiches Lernen und Handeln zu ermöglichen, ist es demnach wichtig, visuelle Strategien zu fördern, Orientierungs- und Organisationshilfen zu bieten und die Generalisierung erlernter Fähigkeiten systematisch zu erarbeiten. Dafür lieferte Dr. Anne Häußler zahlreiche konkrete Beispiele aus der Praxis, zum Beispiel Markierungen, bildliche Instruktionen, Check- und To-Do-Listen, Stundenpläne oder Timer. Die vorgestellten Maßnahmen zeigten deutlich: Alle eingesetzten Hilfen müssen sich immer an den individuellen Bedürfnissen des jeweiligen Schülers orientieren.

Wie bereits die beiden ersten Teile der Fortbildungsreihe stieß auch dieser dritte Abend auf großes Lob bei den Zuhörerinnen und Zuhörern. Der Elternkreis Autismus Rheinhessen e.V. dankt Frau Dr. Häußler für den interessanten Vortrag sowie der KVHS Mainz-Bingen für die Organisation der Veranstaltung. Bereits am 6. Dezember folgt der nächste Abend der Reihe, ebenfalls mit Dr. Anne Häußler zum Thema „Schulweg, Pause, Klassenfahrt – Schule ist mehr als Unterricht“.

Claudia Sporn

* TEACCH: „Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children“ (deutsch: „Behandlung und pädagogische Förderung autistischer und in ähnlicher Weise kommunikationsbehinderter Kinder“)

Sommerfest im Schloss Freudenberg

Am Sonntag, dem 2. September 2018 lud der Elternkreis Autismus Rheinhessen e. V. seine Familien und die Läufer, die den Verein beim „Run For Children“ unterstützt haben, zu einem Nachmittag im Schloss Freudenberg in Wiesbaden ein.

Mit rund 130 Gästen verbrachten wir einen schönen und erlebnisreichen Nachmittag im Schloss: Die Kinder hatten die Möglichkeit, an verschiedenen Führungen teilzunehmen oder einfach auf eigene Faust das Schloss und seinen Garten zu entdecken. Bei der Feuerstelle durften die Kinder zum Beispiel eigenes Stockbrot backen – die Begeisterung war riesig!

Unter dem Drachenzelt nutzten viele Eltern die Zeit, um einen Kaffee zu trinken und sich mit anderen Familien auszutauschen.

Unser Verein hat den Familien diesen Nachmittag dank der Spendengelder von „Run For Children“ geschenkt.